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Krampfaderbehandlung

Behandlung von Krampfadern

Schaumsklerosierung

Bei einer Sklerosierung wird die betroffene Krampfader verödet. Dies geschieht durch das Einspritzen einer Schaum-Flüssigkeit in die Krampfader. Damit der Schaum entsteht, befindet sich das alkoholische Verödungsmittel (Polidocanol) in einer Spritze und Luft in einer anderen. Dann werden die Inhalte beider Spritzen mehrfach hin und her gespritzt und dadurch ausgetauscht, bis eine Art Schaum entstanden ist. Dieser Schaum wird dann in die zu behandelnde Krampfader gespritzt. Durch die chemische Zusammensetzung des Mittels werden körpereigene Prozesse aktiviert, wodurch sich die Venenwände auflösen und so die beschädigte Vene verödet wird. Die Vene ist nach der Behandlung ein bindegewebartiger Strang.

Die Schaumsklerosierung kann ambulant und ohne Betäubung durchgeführt werden. Unter Ultraschallsicht kann die Behandlung und somit auch die Wirkung durch den Arzt/die Ärztin exakt gesteuert werden. Im Anschluss an die Behandlung muss für einige Tage ein Kompressionsstrumpf getragen werden.

Die Vorteile einer Schaumsklerosierung gegenüber einem operativen Verfahren sind die folgenden:

  •          Ambulante Durchführung
  •           Keine Betäubung notwendig
  •           Durch den Schaum besitzt das Verödungsmittel eine größere Oberfläche und somit wird weniger des körperfremden Arzneimittels benötigt.
  •           Sehr geringer Blutverlust; auch bei Patienten mit gerinnungshemmenden Medikamenten möglich
  •           Kaum Schmerzen, Blutergüsse, Nerven- oder Lymphgefäßchädigungen
  •           weniger Nebenwirkungen
  •           keine Narbenbildung
  •           kürzere Erholungszeit

Der größte Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, dass eine verödete Stammvene wieder aufgehen kann und somit erneut behandelt werden muss. Allerdings ist die Schaumsklerosierung auch bei bereits therapierten Krampfadern möglich, was wiederum ein Vorteil gegenüber anderen Verfahren darstellt.

Quellen:

https://www.phlebology.de/patienten/behandlung/veroedung-und-schaum-sklerotherapie/

Behandlung von Besenreisern

Mikro-Sklero-Therapie

Bis zu 70 % der Frauen zwischen 18 und 39 Jahren haben Besenreiser und viele leiden darunter.

Dieses ästhetische Problem kann jedoch mit modernen Therapieverfahren einfach, schnell und schonend beseitigt werden. Besenreiser sind oft das erste sichtbare Anzeichen einer mit der Zeit immer stärker werdenden Venenschwäche. Um Folgeerscheinungen vorzubeugen, sollte man sich frühzeitig von spezialisierten Fachärzten untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Die Mikro-Sklerotherapie ist eine erprobte Behandlung ohne Laser, Operation oder Narkose, mit der sich störende Besenreiser und Mini-Krampfadern an den Beinen entfernen lassen. Mit einer sehr feinen Nadel wird ein speziell entwickeltes Medikament direkt in die Besenreiser oder Krampfader gespritzt. Das Arzneimittel reagiert mit der Innenwand der Vene und führt so zu einem Verschluss, einer Verödung der erkrankten Vene.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten dafür eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.


Thermokoagulation

Venöse Erkrankungen stellen für eine große Personenzahl in der Bevölkerung eine Belastung dar. Personen, die darunter leiden, dass Krampfadern und Besenreiser ihre äußere Erscheinung beeinträchtigen, suchen nach einer wirksamen und dauerhaften Lösung, die außerdem noch bezahlbar ist. Durch eine klinische Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass die Behandlung von venösen Erkrankungen auf der Grundlage der Thermokoagulation eine sehr gute Lösung bietet (z.B. Almeida et al. 2009 oder Rasmussen et al. 2011).

Das Prinzip der Thermokoagulation nutzt Vibrationen mit einer sehr hohen Frequenz (4 MHz), die eine zielgenaue Wärmewirkung von 60-70°C verursachen. Durch diese Wärme verschließen (koagulieren) sich die Blutgefäße, ohne dass dabei die Haut verletzt wird. Die Behandlung ergibt ein sofortiges und dauerhaftes Ergebnis. Sie eignet sich für alle Hauttypen, ist nicht saisongebunden und hat keine Nebenwirkungen.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten von uns eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

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