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Gelenkbeschwerden/Arthrose

ACP-Therapie

Autologes Conditioniertes Plasma (ACP)

Für die Behandlung von Arthrose oder auch von Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern gibt es seit einiger Zeit eine Alternative zu den herkömmlichen Therapien. Mit Hilfe von sogenanntem Autologem Conditioniertem Plasma (ACP) können Schmerzen bei Arthrose gelindert und die Heilung bei Verletzungen des Bewegungsapparates beschleunigt werden.

Während des Heilungsprozesses eines verletzten Gewebes findet eine Reihe von verschiedenen ineinander greifenden Vorgängen im Körper statt. Geregelt werden diese Abläufe unter anderem durch die sogenannten Wachstumsfaktoren – Signalsubstanzen, die von den Blutplättchen oder Thrombozyten freigesetzt werden. Thrombozyten sind ständig im Blut vorhanden und werden z.B. bei einer Verletzung aktiviert. Sie schütten dann am Ort der Verletzung die Wachstumsfaktoren aus, um den Heilungsprozess zu starten und zu fördern.

Wird das körpereigene Blut nun entsprechend aufgearbeitet, so kann dieser Effekt gezielt verstärkt werden. Es ist erwiesen, dass durch das ACP-Verfahren sowohl die Anzahl der Thrombozyten, als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren signifikant erhöht wird. Intensiv untersucht und bestätigt wurde in den letzten Jahren vor allem der positive Einfluss auf den Schmerzverlauf und den Heilungsprozess.

„Blutplättchen spielen bei einer Verletzung immer eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Blutstillung als auch bei der Wundheilung. Diese Funktion wird durch die ACP-Therapie im Gewebe ausgenützt und verstärkt“, sagt Dr. Rainer Seiz, ein Experte auf dem Gebiet der Orthopädie und Anwender der ACP-Therapie.

ACP in der Anwendung

Eine kleine Menge Blut (15 ml) wird mit Hilfe einer speziell entwickelten Doppelspritze aus der Armvene entnommen. Anschließend wird das Blut mittels Zentrifugation getrennt. Hierbei wird der Teil des Blutes separiert, der die körpereigenen, regenerativen sowie arthrose- und entzündungshemmenden Bestandteile enthält. Anschließend wird dieser Teil des Blutes mit Hilfe der Doppelspritze abgetrennt. Nun sind die aktiven Bestandteile des Blutes fertig zur Injektion in die betroffene Stelle.

Die eingespritzten Blutplättchen beginnen nun, in der betroffenen Stelle Wachstumsfaktoren freizusetzen, die die Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen. Das Doppelkammersystem ermöglicht sowohl eine sterile Blutentnahme als auch anschließend eine sterile Injektion der Wachstumsfaktoren und bietet somit Schutz vor Infektionen.

ACP bei Arthrose (Schäden am Gelenkknorpel)

Alterungsprozesse, genetische Veranlagung, aber auch überhöhte einseitige Belastung oder Unfälle können zu Abnutzungserschei-nungen am Gelenkknorpel führen. Dieser Verschleiß wird als Arthrose bezeichnet und jedes Gelenk kann davon betroffen sein. Bei der beginnenden Arthrose kommt es zu Beschwerden wie z.B. zu einem unange­nehmen Ziehen im Gelenk, morgendlicher Gelenksteife oder auch Anlaufschmerz. Bei einem Fortschreiten der Erkrankung werden die Schmerzen stärker und die täglichen Aktivitäten müssen eingeschränkt werden. In Folge dessen sinkt natürlich auch die Lebensqualität.

Wie viele Beispiele in unserer Praxis zeigen, kann die ACP-Therapie bei allen Arthrosegraden mit individuellen Unterschieden zu guten Ergebnissen führen.

ACP bei Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern

Eine häufige Ursache bei Verletzungen des Bewegungsapparates sind biomechanische Über- oder Fehlbelastungen. Die Muskulatur reagiert mit Zerrungen oder Faserrissen. Bei Sehnen kann es zu Entzündungen, andauernden Reizzuständen oder sogar Rissen kommen. Ein Bänderriss ist keine Seltenheit.

Auch bei Sportverletzungen haben wir die Erfahrung gemacht, dass die ACP-Therapie unterstützend zu anderen Therapien eingesetzt werden und zu einem beschleunigten Heilungsprozess beitragen kann.

Anwendungsbereiche bei Sportverletzungen

•   Frische Muskelverletzung

•   Chronische Sehnenentzündung (z.B. Tennisellbogen, Achillessehne, Patellarsehne)

•   Bänderriss (z.B. Außenband vom Sprunggelenk)

Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen!

 

Hyaluronsäure-Therapie

Wenn Arthrose zu Gelenkschmerzen und damit einhergehenden Bewegungseinschränkungen führt, wird weniger der so genannten Synovialflüssigkeit in das Gelenk gepresst, welche das Gelenk mit Nährstoffen versorgt. Die Synovialflüssigkeit enthält Hyaluronsäure, die für die zähflüssige und schützende Eigenschaft verantwortlich ist.

Das Einspritzen von Hyaluronsäure in den Gelenkspalt ist eine natürliche Behandlung bei Arthrose. Wir verwenden für die Behandlung verschiedene Präparate. Hyaluronsäurepräparate können für die Behandlung aller so genannter "Synovialgelenke" angewendet werden. Neben dem Kniegelenk sind dies zum Beispiel das Hüft-, Schulter- und Sprunggelenk, aber auch die kleineren Gelenke wie Finger-, Daumensattel- oder Zehengelenke.

Hergestellte Hyaluronsäure wird nach höchsten Standards und Qualitätskontrollen produziert und ist durch eine fermentative (durch Enzyme) Herstellung besonders wirksam und verträglich.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten für die Behandlung eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) erstellen. Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

Hochtontherapie

Die WaDiT® Hochton –Therapie ist ein neuartiges Verfahren zur Behandlung von Gelenkbeschwerden, Rückenprobleme, Osteoporose oder Kopfschmerzen und wird der physikalischen Therapie zugeordnet. Rund um die schmerzende Stelle werden Elektroden angebracht, durch die harmlose elektrische Energie in Form von Wechselströmen geleitet werden. Die Frequenz ist dabei so hoch, dass diese in der Luft Töne erzeugt. Darum wird die Behandlung Hochton-Therapie genannt.

Die Behandlung mit bio-elektrischen Strömen gründet sich auf der Erkenntnis, dass dadurch die bio-chemischen Prozesse im lebenden Gewebe beeinflusst werden und so z.B. die Durchblutung des Gewebes gefördert werden kann.

Das allgemeine Ziel der WaDiT® Anwendungen liegt darin, die körpereigenen Regelprozesse zu unterstützen und zu fördern, damit der Körper in eine gesunde Normalität zurückfindet.

Vorteile der Hochton-Therapie: (z.B. Reichstein et al. 2005: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s00125-005-1728-0.pdf)

  •          Schmerzlinderung schon ab der ersten Behandlung
  •           Reduzierung von Schwellungen
  •           Verbesserung des Stoffwechsels
  •           Förderung der Durchblutung
  •           Beschleunigung der natürlichen Regeneration
  •           Herabsetzung oder Ersatz der medikamentösen Therapie
  •           sehr gute Verträglichkeit
  •           entspannende und angenehme Behandlung

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten von uns dafür eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

 

Stoßwellentherapie

Ob Tennisellenbogen, Schulterschmerzen, Fersenschmerzen oder Rückenschmerzen: Chronische Schmerzen bestimmen das tägliche Leben, im Beruflichen wie im Privaten.

Bei der Radialen Stoßwellentherapie nach der Swiss DolorClast Methode®werden Stoßwellen hoher Energie erzeugt und über die Hautoberfläche in das Gewebe übertragen. Die körpereigenen Selbstheilungskräfte in den Schmerzzonen werden dadurch aktiviert. Der Arzt lokalisiert und markiert zunächst die Schmerzzone. Danach wird dort ein Gel aufgetragen und die Schmerzregion wird mit dem Schallkopf behandelt. Die einzelne Anwendung dauert nur wenige Minuten und ist ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Eine befreiende und schmerzmindernde Wirkung ist in aller Regel innerhalb weniger Tage spürbar.

Diese Leistungen können wir nicht über den Krankenschein abrechnen. Sie erhalten dafür eine Privatrechnung nach den regulären Sätzen der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Über die Höhe erhalten Sie auf Wunsch Auskunft an der Anmeldung.

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